Matthew 25: Ministries

Matthew 25: Ministries (M25M) ist eine im Jahr 1990 gegründete non-profit Hilfsorganisation aus Cincinnati, Ohio, die bedürftigen Menschen in aller Welt hilft, unabhängig von ihrer Rasse, ihrem Glauben oder ihren politischen Überzeugungen.

Matthew 25: Ministries hat im Laufe der Jahre viele Preise und Ehrungen erhalten, unter anderem den „Seal of Excellence“ für unabhängige karitative Arbeit. Damit werden nur die besten amerikanischen Wohltätigkeitsorganisationen ausgezeichnet. Angelegt werden die höchsten Maßstäbe in der öffentlichen Rechenschaftspflicht, in der Wirksamkeit des Programms und im Kosten-Nutzen-Verhältnis.

Die Empfänger sind in erster Linie Kinder und ältere Menschen in Kliniken, Waisenhäusern und Schulen in Ländern der Dritten Welt. Nationale Lieferungen gehen an die Ureinwohner Amerikas, in Katastrophengebiete und an viele lokale Organisationen zur Linderung von Obdachlosigkeit, Arbeitslosigkeit und Armut.

Matthew 25: Ministries legt immer auch einen besonderen Wert auf Ausbildung, das Schaffen von Arbeitsplätzen und besondere Hilfen für Kinder. Denn nur wenn die grundlegenden Bedürfnisse eines Menschen erfüllt sind, hat er die Chance, selbstständig zu werden und selbstbestimmt zu leben.

Wieviel Prozent der Spenden fließen in Hilfsprogramme?
Über 99% der eingehenden Geldspenden fließen in direkte Hilfe.

Woher kommt der Name Matthew 25: Ministries?



Der Gründer von M25M ist Pastor Wendell Mettey, der im Jahre 1990 mit einer Gruppe von Ärzten und Krankenschwestern eine Reise nach Nicaragua unternahm. Nach 20 Jahren blutigem Bürgerkrieg, einem US-Wirtschaftsembargo und einer Reihe von Naturkatastrophen stand das Land praktisch vor dem Ruin.

Nach dieser Reiseerfahrung gab Mettey sich selbst ein Versprechen: Er wollte einen Weg finden, um den Menschen in Nicaragua zu helfen. Also begann er, mit Wirtschaftsunternehmen zu kooperieren und deren Produkte für die Bedürftigen zu nutzen. Er entwickelte ein System, mit dem er Restposten, Überschussproduktionen, Auslaufwaren und andere Werte weitergeben konnte. Aber es ging nicht nur um Bekleidung und Sachgegenstände, sondern auch um persönliche Betreuung, medizinische Versorgung und den Aufbau von Bildungseinrichtungen.

Hilfen gingen bisher in mehr als fünfunddreißig Länder weltweit, unter anderem in die vom Tsunami verwüsteten Regionen in Indien und Indonesien, in die von Katrina zerstörten Staaten Louisiana, Mississippi und Alabama und das vom Erdbeben erschütterte Nord-Pakistan.

Da Wendell Mettey von Beruf Pastor ist, mag es niemanden verwundern, dass er sich bei der Namensgebung für seine Organisation auf die Bibel bezieht. In Matthäus, Kapitel 25 geht es schlicht um Nächstenliebe:

Dann wird der König denen zu seiner Rechten sagen: Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, und erbt das Reich, das euch bereitet ist seit Grundlegung der Welt! Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mich gespeist; ich bin durstig gewesen, und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich bin ein Fremdling gewesen, und ihr habt mich beherbergt; ich bin ohne Kleidung gewesen, und ihr habt mich bekleidet; ich bin krank gewesen, und ihr habt mich besucht; ich bin gefangen gewesen, und ihr seid zu mir gekommen.

M25M versucht einfach, sich an diesen Zeilen zu orientieren, indem sie die Hungernden mit Nahrung versorgen, die Durstigen mit sauberem Wasser, die Nackten mit Kleidung, die Obdachlosen mit einer Unterkunft, die Kranken mit medizinischer Versorgung und die Gefangenen mit menschlichem Beistand.

www.m25m.org