Wer wir sind
Wir sind eine junge Organisation, die erfolgreich eine Alternative zur herkömmlichen Entwicklungshilfe umsetzt. Wir treten für eine unabhängige und sozial integrierte Entwicklung ein, die nicht fremd diktiert ist, sondern von der Bevölkerung selbst geschaffen wird. Deshalb arbeiten wir direkt mit einheimischen Projekten zusammen und helfen ihnen, ihre Ziele zu erreichen, nachhaltig zu werden und zu wachsen.

In Uganda fördern wir Ruth Nambowa und ihre Organisation Another Hope. Sie ermöglicht es 62 Kindern in einer liebevollen Umgebung aufzuwachsen und die Schule besuchen zu können. Gemeinsam planen wir den Bau eines eigenen Kinderheims für Another Hope.

In Ghana unterstützen wir die Shekhinah Klinik von Dr. David Abdulai. Hier werden täglich über 100 Menschen kostenfrei medizinisch behandelt und die notleidende Bevölkerung über verschiedene Programme versorgt. In unserem Erste-Hilfe Kurs für Kids bilden wir Kinder und Jugendliche in Hygiene, Krankheitsprävention und primärer Wundbehandlung aus.

Durch unsere sehr direkte Zusammenarbeit stellen wir sicher, dass Ihre Spenden unmittelbar dort ankommen, wo sie gebraucht werden - ohne unnötige Verwaltungskosten. Dabei haben wir uns höchster Transparenz und den strengen Spendenrichtlinien des DZI verpflichtet.

Die Prinzipien unserer Hilfsaktionen
Das oberste Prinzip unserer Hilfsaktionen ist die Wahrung der Selbstbestimmtheit und Unabhängigkeit der unterstützten Projekte. Am Anfang jeder Zusammenarbeit steht ein Besuch von Aid That Helps vor Ort, um einen eigenen Eindruck von Lage und Umständen zu bekommen und die Menschen hinter den Projekten kennen zu lernen. Gemeinsam wird dann erörtert, wie eine sinnvolle Zusammenarbeit aussehen könnte und dazu werden konkrete Ziele formuliert. Dabei legen wir viel Wert darauf, in kleinen, in sich abgeschlossen Schritten vorzugehen, die wir finanziell absichern können.

Mit dem erfolgreichen Abschluss einer Hilfsaktion beginnt der zweite Teil der Zusammenarbeit mit Aid That Helps. Wir bleiben in Kontakt mit unseren Partnern und untersuchen die Wirksamkeit und Nachhaltigkeit unsere Hilfeleistungen. Dies bedeutet auch, dass wir, im Nachhinein aufgetretene Probleme zu beheben versuchen und eine stete Verbesserung anstreben. Die gesammelten Erfahrungen werden anschließend zusammengefasst und in einer Onlinedatenbank öffentlich zugänglich gemacht.

Unsere Zukunftsvision ist die Schaffung und Umsetzung eines Konzepts der evidenzbasierten Entwicklungshilfe. Zur Sicherung der Transparenz unserer Arbeit veröffentlichen wir unsere Jahresabschlussberichte und Finanzpläne.

Unsere konkreten Hilfeleistungen umfassen die folgenden Felder:
Gesundheit, Ausbildung, Technologie und Finanzen.

Projekt: Another Hope, Uganda
In Uganda fördern wir Ruth Nambowa und Ihre Organisation Another Hope. Sie ermöglicht es 62 Kindern in einer liebevollen Umgebung aufzuwachsen und die Schule zu besuchen. Gemeinsam planen wir den Bau eines eigenen Kinderheims für Another Hope und dessen weitgehende wirtschaftliche Unabhängigkeit.

Ruth’s Geschichte
Ruth Nambowa wurde 1979 in Uganda geboren. Ihr Vater hatte die Familie verlassen und die Mutter war alleine nicht in der Lage ihre 12 Kinder zu ernähren. Als Lösung fand sich, was Kindern in Armut so oft widerfährt: Sie wurden weggegeben. Über Verwandte, an Bekannte, zu Fremden. Trotz dieser schweren Schicksalsschläge hatte Ruth das Glück eine Schule besuchen zu können und erhielt als eine der Jahrgangsbesten ein Stipendium, das es ihr ermöglichte Statistik zu studieren. Froh darüber, selbst der Armut entkommen zu sein, musste Ruth miterleben, wie immer mehr Kinder durch HIV ihre Eltern verloren und gezwungen waren auf den Straßen der Hauptstadt Kampala ums Überleben zu kämpfen.

Die eigene Lebensgeschichte ließ Ruth den Anblick der Straßenkinder nicht untätig ertragen. Sie begann einzelne Kinder bei sich aufzunehmen, doch merke bald, dass dies nicht reichen würde. Im Jahr 2006 mietete sie von ihrem Ersparten ein Haus und meldete Another Hope als offizielle kommunale Organisation an. Nur durch ihr Gehalt und mithilfe vereinzelter Spenden ermöglicht sie seitdem über 62 Kindern, in einer sicheren Umgebung aufzuwachen und die Schule zu besuchen.

Unsere Zusammenarbeit mit Another Hope
Im Sommer 2008 besuchte Sebastian Hesse das Waisenhaus und leitete erste Maßnahmen zur Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung des Heims ein. Er baute eine Apotheke auf, legte Krankenakten für die Kinder an und installierte Moskitonetze. In dieser Zeit fand dort zum ersten Mal der Erste-Hilfe Kurs für Kids im Kinderheim statt. Aid That Helps unterstützt seit November 2008 Another Hope. Wir helfen finanziell bei Schulgeldern, Arztkosten, Nahrungsmitteln und der Miete. Wir fördern die Unabhängigkeit und Nachhaltigkeit des Heims durch den Bau einer Hühnerfarm und einer Trinkwasserfilteranlage.

Ruth hofft eines Tages ein eigenes Haus für Another Hope und ihre Schützlinge bauen zu können – Aid That Helps e.V. wird ihr dabei helfen.

Projekt: Erste Hilfe Kurs für Kinder
Aid That Helps ist davon überzeugt, dass Kinder durch eine Ausbildung in Erster Hilfe, Gesundheitsunterricht und angemessene Aufklärung besonders sinnvoll und nachhaltig geschützt werden können.

Wir haben es uns deshalb zur Aufgabe gemacht, ein überregional anwendbares Kursprogramm zusammenzustellen. Gemeinsam mit erfahrenen Ausbildern, Pädagogen und den Kindern selbst, gestalten wir die Kursinhalte und entwickeln diese ständig weiter. Die Kurse werden von Freiwilligen im In- und Ausland umgesetzt.

Unser Ziel ist es, ein Programm zu erstellen, in dem in einem ersten Schritt ältere Kinder intensiv ausgebildet werden. Nach anfänglicher Anleitung können diese danach selbst eine kleine Gruppe von jüngeren Kindern ausbilden wobei ein Betreuer stets für Fragen und Probleme in der Nähe ist.

Dies ermöglicht es, dass auch ein einzelner Freiwilliger von uns eine relativ große Gruppe von Kindern erreichen kann, ohne dabei auf unpersönlichen Massenunterricht zurückgreifen zu müssen. Beispielsweise könnten fünf Ältere jeweils fünf Jüngere unterrichten wodurch insgesamt 30 Kinder ausgebildet würden.

Ein zusätzlicher Punkt hierbei ist unsere Überzeugung, dass der Lerneffekt wesentlich größer ist, wenn Kinder sich gegenseitig und in ihrer eigenen Sprache etwas beibringen, als wenn sie es von ausländischen Volunteers beigebracht bekommen.

Zu der Kursausrüstung gehört auch die Ausstattung der Stätte (z.B. Kindergarten, Kinderheim, Schulen) mit den notwenigen Materialien für einen festgelegten Zeitraum. Nach diesem Zeitraum wird geprüft, wie viel des Kursinhaltes von den Kindern behalten wurde und wie die tatsächliche Umsetzung funktioniert. Hiernach werden, wenn notwenig, Inhalte wiederholt und die Materialien regelmäßig erneuert.

www.aidthathelps.org